




Wer sich mit der Geschichte der Firma Sulzer befasst, findet fast nur die Perspektive der Firmenleitung.

Was für eine Freiheit wurde gewonnen? Wie ein Gespenst geistert diese Frage nach der Helvetischen Revolution 1798 durch Basel, wie auch durch Satu Blancs Roman «Freyheitsball».

«Der Preis für das Verschwinden der Drogenszene ist die Einsamkeit», stellt Tanja Polli im Vorwort ihres Buchs «Unter.uns. – Leben am Rande.» fest.

Eigentlich warten wir ja auf die Fortsetzung von «The Fall», dieser arschcoolen schweizerischen Mischung aus Walking-Dead und Corona-Albtraum.

Immer, wenn ich von meinem Schreibtisch aufschaue, ruft mich jemand an: Das Cover des Buches «Anatol abholen» ist so echt auf «Anruf annehmen / ablehnen» gestaltet, dass ich jedes Mal darauf…

«Nein heisst Nein hilft dir wenig, wenn du im Moment des Übergriffs kein Wort herausbringst», schildert Jil ihre Erfahrung.

«Das ist nur eine Phase.» Wie oft mussten sich das queere Menschen schon anhö-ren, oder haben sich das aufgrund internalisierter Homophobie vielleicht selbst schon gesagt?

Intelligent ist nicht nur, wer sich im Spiegel erkennt. Intelligenz hat viele Erscheinungsformen – und manche davon sind wir erst im Begriff zu verstehen.

«Dieses Buch ist der gescheiterte Versuch, erst mal kein Buch mehr zu schreiben.»

Jella und Yannick – Yannick und Jella. Für Jella ist es die grosse Liebe. Sie möchte Yannick gefallen und würde alles für ihn tun. Sie passt sich ihm an, verbiegt und fügt sich, sodass er glücklich…

In Chukwuebuka Ibehs Roman tragen die Figuren ihre Wünsche wie kostbare Schätze mit sich, während ihnen ihre tägliche Realität in Nigeria oft wenig Raum für deren Verwirklichung lässt.

Daniel Kehlmann erzählt in seinem historisch-fiktionalen Roman aus der Perspektive verschiedener Figuren die Geschichte des österreichischen Regisseurs G. W. Pabst, der in der Weimarer Republik als…

In zwei Vorlesungen, die nun gedruckt vorliegen, macht sich die deutsche Publizistin Carolin Emcke Gedanken über faktuales Erzählen, also Erzählen, das sich nicht der Fantasie bedient, sondern…

Der erste Satz ist der Versuch einer Beruhigung: Wenigstens das Meer sei noch da, denkt sich Léon, der mit seiner Freundin Kathrin auf einem Kreuzfahrtschiff festsitzt, das irgendwo in der nahen…

«Die Welt, in die ich geboren werde, besteht aus Spannteppichen», erzählt Florence, eine der Hauptfiguren im Romandebüt von Doris Wirth.

«Wenn wir für eine zärtliche Gesellschaft sind, bedeutet das, dass wir auch Nazis gegenüber zärtlich sein müssen?»

«Weltalltage» erzählt die Geschichte einer Freundschaft in besonderer Form:

«Games, so nennt man die Versuche, über eine Grenze zu kommen. Nicht im Sinne eines Spiels, aber im Sinne von ‹sein Schicksal testen›. Man kann ein Game gewinnen, aber auch verlieren», steht im…

In ihrem vierten Lyrikband präsentiert die Winterthurer Autorin Ruth Loosli – wie gewohnt – einen zärtlichen, klaren und fragenden Blick auf die Welt und das Menschsein:

Sitzt du gerne im Wartezimmer? Dieser Wartezeit, die wir doch meist am Handy irgendwie überbrücken, schenkt Eva Pieth in ihrer Kurzgeschichtensammlung volle Aufmerksamkeit.

Als Leser*in des Debütromans der Zürcher Autorin Mirja Lanz darf man die Protagonistin Aava nicht nur auf ihrer Reise nach Finnland begleiten, sondern sich auch als ihre Weggefährtin fühlen.

Was erleben Präsidentenhunde? Sind Wildschweine als Haustiere geeignet? Wie kann ein junger Affe seiner Langeweile entfliehen? Und sind Schwalben Stadt- oder Zugvögel?

In «blau der wind, schwarz die nacht» wehen die Erzählstränge bunt durcheinander.

Die LGBTQ-Aktivistin Anna Rosenwasser hat im Februar 2023 ihr erstes Buch veröffentlicht. Es ist ein buntes Sammelsurium von essayistischen Texten, das mit viel Humor für mehr Offenheit und Toleranz…

In diesem persönlichen Buch erzählt Lea Ypi davon, wie es war, im sozialistischen Albanien der 90er-Jahre aufzuwachsen und zu (über)leben.

In diesem autobiografischen Roman beschreibt der Autor, wie er von Eddy Belleguele, einem Nie-mand aus der Provinz, zum intellektuellen Shootingstar Édouard Louis wird.

Es gibt Menschen, deren Lebensgeschichte ist so spannend und vielfältig, dass sie eigentlich mehrere Bücher benötigen würden, um ihre Erfahrungen und Erlebnisse erzählen und weitergeben zu können.

Der in Bayern aufgewachsene Autor Ilija Matusko legt mit seinem Debüt einen nachdenklichen Text über Herkunft, Scham und Klassenbewusstsein vor.

Was wäre, wenn? Was die meisten nur im Tagtraum ausleben, ist für Nora zur Realität geworden.

«Hinter jeder Hexe steht eine Frau, der Unrecht getan wurde», lautet die Prämisse des sich im amerikanischen New Salem des späten 19. Jahrhunderts abspielenden Romans.
