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Page Blanche von Cynthia Schemidt, A threat to my understanding of reality, Zeichnung 2019.
Abjekt ist all das, was in einem Menschen Ekel oder eine Aversion hervorruft: eiternde Wunden, Erbrochenes oder Krankheiten, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es sind jene Dinge, die uns mit dem eigenen Verfall konfrontieren. Mit diesem Konzept beschäftigt sich Cynthia Schemidt in ihrer Zeichnung «A threat to my understanding of reality». Die Winterthurerin setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Wahrnehmung durch den menschlichen Körper auseinander: Wie sehen wir unsere Umwelt? Was riechen, hören oder fühlen wir? Und wie beeinflusst der Ekel unsere Wahrnehmung? «Mich interessieren die Körper-Geist-Einheit und deren verschiedenen Zustände», sagt die 29-Jährige. «Dabei geht es um Integrität, Geborgenheit, Intimität, Abgrenzung, Berührung, Durchlässigkeit und Distanz.»
Besonders Materialien und Bilder, welche die Taktilität ansprechen und deren Wahrnehmung sich zwischen angenehm und abstossend bewegt, wecken die Neugierde von Cynthia Schemidt. Aktuell sind das Materialien wie Wachs, Stoff, Gips, Silikon und Polyurethan, mit denen sie auch im Rahmen ihres Studiums in Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) arbeitet.
