Inhaltsverzeichnis

Coucou empfiehlt

Von Andy Markwalder

So lasset uns miteinander reden

Von Olivia Staub (Text) und Milad Ahmadvand (Bilder)

Am Rande der Imperien

Interview zum Stück «Queen Zomia» mit Theatermacher Royce Ng von Damian Christinger und Lilian Caprez

Dazwischen

Kolumne «Text mit Bild» von Dania Sulzer

Verborgene Wiederholungen

Kolumne «Tabu» von Alessandra Willi (text) und Zoé Weilenmann (Bild)

Nature Suisse

Kolumne «Kunst» von Franca Bernhart

Die optimistische Skeptikerin

Porträt über Susanna Kumschick von Lena Zumsteg (Text) und Anna Dettwiler (Bild)

Tagebuch des Ährengelben

Text: Julia Toggenburger (Text) und Patricia Keller (Bild)

Coucousin

Comic von Lina Madöry

Sie kamen, blieben und filmten

Reportage zum 5x5x5 von Hanna Widmer und Cynthia Schemidt

Happy Birthday (CH 2019)

Drehbuch von Lisa Gertsch

Bild auf Bild §35

Bildserie von Nathalie Meister 

Daheim in den Archhöfen

Von Claire Braun (Text) und Miriam Rutherfoord (Bild)

Trink mal

Getränketipps von Marcel Rubin

Hör mal

Albumtipps von Dimitri Käch, Matthias Menzi, Rosanna Zünd, Florian Wetter, Christian Erny

Lies mal

Literaturtipps von Tanja Frei und Martina Keller

Schau mal

Filmtipps von Jan-Eric Mack und Julius Schmidt

Coucou §81 November 19

Page Blanche §81 November 19

Page Blanche von Matthias Sahli, Kaliberg, Filmstill, 2019.

 

Sonderbar wirkt die Szenerie: Menschen joggen inmitten einer Wüstenlandschaft. Doch was wie Sand wirkt, ist eigentlich Salz, das in der Kalisalzproduktion aus dem Boden geholt wird. In Deutschland entstanden im 20. Jahrhundert mehrere bis 200 Meter hohe Abraumhalden, sogenannte Kaliberge, die noch immer weiterwachsen. Die perfekte Kulisse für ein Filmprojekt, dachten sich Matthias Sahli und Immanuel Esser. Im April reisten die zwei Filmemacher nach Zielitz. Durch Recherchen erfuhren die beiden vom «Kalimandscharo-Lauf», den das dortige Kaliwerk jährlich organisiert. «Diese zwei Welten, die beim Lauf auf dem Kaliberg aufeinanderprallen, faszinierte uns: Jogger*innen tauchen wie aus dem Nichts in dieser sonderbaren Gegend auf und verschwinden wieder», sagt Matthias Sahli. Noch ist der Film in Arbeit. Für die Page Blanche hat der Winterthurer Filmemacher ein erstes Filmstill ausgewählt.

Absurditäten einzufangen gehört zu Matthias Sahlis Stärken: Sein Kurzfilm «Hausarrest» gewann 2015 an den Internationalen Kurzfilmtagen den Publikumspreis und wurde am Filmfestival in Locarno mit dem «Junior Jury Special Mention Award» ausgezeichnet. Aktuell absolviert er das Masterstudium in Regie an der Zürcher Hochschule der Künste und arbeitet an seinem Abschlussfilm. So viel sei hier schon mal verraten: Es geht um einen Molch.