



Die Velostadt Winterthur im Portät
Von Olivia Staub, Sandra Biberstein und Jonas Oswald
Zukunftsvisionen für das Fahrrad
Von Sandra Biberstein
Comic Coucousin
Von Nadine Bösch
Daheim im Frauenhaus
Von Seline Dubach und Miriam Rutherfoord
Rot und Wiss, es Läbe lang!
Kolumne «Zur Grossstadtlage» von Like Mike und Julian Rutz
Naturgesetzte gone wild
Kolumne «Valérie unterwegs» von Valérie Jost
Betrachterrolle
Kolumne «Über Kunst» von Franca Bernhart
Eine Chance für die Kulturstadt?
Interview mit «House of Winterthur»-Projektleiter Michael Domeisen von Sandra Biberstein
Brennnessel-Rahmsüppchen à la Rägeboge
Interpretation von Fabian Häfeli
Wenn Fantasie Universen verbindet
Harold Cuevas im Porträt von Olivia Staub
Jules
Kolumne «Belgisch-Kaffee» von Livia Stalder und Andriu Deplazes
Nieder mit den Alpen!
Kolumne «Politiksicht» von Pascal Nater
Samstagsflohmi
Kolumne «Stadtlandliste» von Dania Sulzer
Der Balken in meinem Auge
Interview mit Lars Willumeit von Ruedi Widmer
Bild auf Bild §8
Bild-Kolumne von Patricia Keller
Drei Konzerte für John
Vorschau auf die Awesome-Foursome-Tour von Olivia Staub und Johanna Müller
Trink mal
Getränke-Tipps von Benjamin Herzog
Hör mal
Albumtipps von verschiedenen Winti-Band-Mitgliedern
Schau mal
Filmtipps von Kino-Programmmachenden
Lies mal
Literaturtipps von Barbara Tribelhorn und Luzia Zollinger
Land April, Jerk Life Balance, 2017 www.landapril.com
Die Welt scheint aktuell auf den Kopf gestellt: Werte verlieren ihre Gültigkeit, Fort- und Rückschritt, Vernunft und Populismus werden gegeneinander ausgespielt. An sich ist es nichts Neues, dass sich das Verhältnis von Gut und Böse verschiebt, doch zurzeit braucht es nicht viel, um das Gleichgewicht empfindlich zu stören und es ordentlich durchzurütteln. Für Lisa Pepita Weiss und Fred Birth waren diese Überlegungen für die inhaltliche Aussage des Plakats in dieser Ausgabe ausschlaggebend. Sie greifen in der Arbeit das Ying-Yang-Symbol sowie den Begriff «Work Life Balance» auf. Der Titel «Jerk Life Balance» spielt darauf an, der Idiotie nicht freie Bahn zu lassen.
Die Winterthurerin Lisa Pepita Weiss hat 2015 zusammen mit Fred Birth das Grafik-Design-Studio «Land April» in Berlin gegründet. Neben Aufträgen für das Berliner Gesellschaftsmagazin «Dummy», das in Oslo ansässige Forschungszentrum Simula oder den Wiener Kinderspielzeugproduzent Tukluk begegnet man den Arbeiten von «Land April» aber auch in Winterthur: Das «Corporate Design» des mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Restaurants Fritz Lambada oder Kunstbände von mehreren Winterthurer Künstlerinnen sind von der Handschrift von Lisa Pepita Weiss geprägt.
