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Page Blanche von El Frauenfelder, Kleine Hütte im Morgenlicht, 2017.
Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint: El Frauenfelders Werke bieten keine Gewissheit darüber, was dargestellt ist. Auf der Dezember-Page Blanche sind ausgedruckte Scans von Hosen erkennbar. Die Bildelemente sind in einer Collage abstrakt angeordnet. Der Titel erlaubt eine zusätzliche Assoziation: «Kleine Hütte im Morgenlicht». Die Verunsicherung beim Sehen, insbesondere die Frage nach der Wahrnehmung, interessiert die Künstlerin. In ihren Bildern gibt es viele Unschärfen sowie stark hervortretende, fast schon in harter Materialität sich dem Auge physisch aufdrängende Partien. Es gehe ihr darum herauszufinden, was überhaupt gesehen wird, also zu reflektieren, was man auf das Gesehene projiziert.
Malen darf für die 2015 mit dem Manor-Kunstpreis ausgezeichnete Künstlerin kein reines Abbilden von Idealen, erwarteten Farben oder Formen sein. Den Bruch mit Harmonien und Konventionen, das sich Loslösen von Erwartungen und Normen findet die Malerin spannend, denn die Wahrnehmung der Betrachtenden soll sich – fern von allen selbstauferlegten Konditionen – aus dem Bild heraus entfalten. Aktuell unterrichtet El Frauenfelder einmal in der Woche an der Zürcher Hochschule der Künste. Selber studierte sie von 2000 bis 2005 Malerei an der Kunstakademie Helsinki. Ihr Atelier befindet in Ossingen. Die erste wichtige Einzelausstellung hatte sie 2015 im Kunstmuseum Winterthur unter dem Titel «usser mir».
