5 Stühle. Geschichten aus dem Wartezimmer

5 Stühle. Geschichten aus dem Wartezimmer

Sitzt du gerne im Wartezimmer? Dieser Wartezeit, die wir doch meist am Handy irgendwie überbrücken, schenkt Eva Pieth in ihrer Kurzgeschichtensammlung volle Aufmerksamkeit.

Die ältere, kontaktfreudige Klientin Ida Maler entlockt so manchen Eintretenden einen Schwatz und so füllt sich der Physiotherapie-Warteraum mit Lebensgeschichten. Wir erfahren von Alltäglichem und Aussergewöhnlichem und kommen den Protagonist*innen immer näher. Da ist zum Beispiel Katrin, deren Leben durch den geschärften Blick einer neuen Lesebrille durcheinandergerät; Amalia, die mithilfe eines Spinnennetzes von roten Fäden und den daran befestigten Wortzetteln ihre Demenz aufzuhalten versucht oder da sind die raubeinigen Fussballfans, welche durch den Blick auf ein Baby verzaubert werden. Überraschendes, Unbekanntes, Herausforderndes, Berauschendes – es sind vielseitige Begebenheiten, die das Leben in all seinen Facetten reflektieren.

Fast vierzig Jahre lang arbeitete die heute in Winterthur lebende Eva Pieth als Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Zürich. Den Kontakt zu Menschen aus aller Welt und die zahllosen anvertrauten Lebensgeschichten empfand sie als grosse Bereicherung. Mit dem Veröffentlichen dieser fiktiven Geschichten gibt sie den Leser*innen etwas davon weiter.

Colette Schwegler entdeckt Winterthur täglich neu.

Weg
Weg
Lies mal

Sybil ist weg. Sie hat sich in einen Stein verwandelt, ist durch ihre Matratze gefallen und im Land der Metaphern verschwunden.

Wahrnehmung stören
Wahrnehmung stören
Lies mal

«Wahrnehmung stören», dieser Titel bezeichnet zugleich sein viertes Buch und das anhaltende Interesse des Winterthurer Kultur- und Filmwissenschaftlers Johannes Binotto.

Dazwischen die Einsamkeit
Dazwischen die Einsamkeit
Lies mal

Mehrere 10'000 Kinder und Jugendliche wurden von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre in der Schweiz fremdplatziert.

Daily Soap
Daily Soap
Lies mal

Viel zu oft kommt es mir so vor, als würden in der Schweiz nur noch mittelmässige Bücher von alten, weissen Männern vermarktet werden.