Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse
Micha Hartung wird in seiner Videothek in Berlin von einem Journalisten aufgesucht, der seinen Namen in Stasi-Akten entdeckt hat. Gemäss diesen soll Micha 1984 die Weichen einer S-Bahn umgestellt und damit 127 DDR-Bürger:innen zur Flucht in den Westen verholfen haben. Seine Tat wurde mit mehreren Jahren im Knast bestraft. Nach anfänglichem Zögern spielt Micha, der tatsächlich nur zwei Tage im Knast war, das Spiel mit, auch weil er dringend auf den finanziellen Zustupf des Journalisten angewiesen ist. Mit der zum 30. Jahrestag des Mauerfalls publizierten Geschichte wird er unverhofft zum Ex-DDR-Helden; zudem bahnt sich mit Paula, die damals im Zug sass, eine Liebesgeschichte an. Zeit für einen Faktencheck!Die Komödie über einen tragikomischen Hochstapler wider Willen beruht auf dem gleichnamigen Roman von Maxim Leo. «Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse» ist der letzte Kinofilm des 2024 verstorbenen Wolfgang Becker («Good Bye, Lenin!»). Produzent Stefan Arndt sagt über den Film: «Wolfgang hat in seinen Filmen niemals nur eine Geschichte erzählt. Natürlich geht es hier um die Legende dieser Massenflucht und darum, wie Medien mit ihren Helden umgehen. Aber ebenso um die Schwierigkeit, als Erwachsener heutzutage die Liebe zu finden und damit umzugehen. Tatsächlich hatten Wolfgang und ich uns geschworen, einmal zusammen einen Liebesfilm zu drehen – einen erwachsenen Liebesfilm.»
Film
Do 15. Jan 20:30 Uhr
Eintritt 18.–
AHV/Studierende 15.–
Adresse
Kino Cameo
Lagerplatz 19
8400 Winterthur

















































































































