Ein letztes Mal wir

Ein letztes Mal wir

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist unerträglich. Wenn man diese Person über lange Zeit begleitet und mit ansehen muss, wie es ihr von Tag zu Tag schlechter geht, braucht das unglaublich viel Kraft. Genau dies erlebt Alexandra. Auf einer 5-tägigen Extrem-Trekkingtour durch den schwedischen Kebnekaise-Nationalpark verarbeitet sie den Verlust ihrer grossen Liebe.

Noch vor einigen Jahren hätte sich Alexandra nie vorstellen können, diese Tour, die für sie vielmehr eine Tortur ist, unter die Füsse zu nehmen. Schon einige Stunden wandern wären zu viel gewesen. Doch diese Wanderung war der Traum ihrer Ehefrau Meike und Alexandra hat ihr in den letzten Stunden auf der Erde versprochen, diesen Wunsch zu erfüllen. «Ein letztes Mal wir» ist der Debütroman von Lovis Cassaris.

Mit einfühlsamer Sprache schildert die in Süditalien geborene Autorin die traurige Geschichte von Alexandra und Meike. Als Leser leidet man mit den beiden mit und muss das Buch an den heftigsten Stellen manchmal kurz auf die Seite legen, um nicht selber in Tränen auszubrechen. Das Bewältigen des Alltags nach Meikes Krebsdiagnose beschreibt Cassaris eindrücklich. Trotz der unerträglichen Situation schafft es Cassaris, mit Humor die Stimmung aufzulockern. Dadurch wird der Roman noch lebendiger und thematisiert die vielen schönen und schwierigen Facetten des Lebens.

 


«Ein letztes Mal wir» umfasst 192 Seiten und wiegt 216 Gramm.

Weg
Weg
Lies mal

Sybil ist weg. Sie hat sich in einen Stein verwandelt, ist durch ihre Matratze gefallen und im Land der Metaphern verschwunden.

Wahrnehmung stören
Wahrnehmung stören
Lies mal

«Wahrnehmung stören», dieser Titel bezeichnet zugleich sein viertes Buch und das anhaltende Interesse des Winterthurer Kultur- und Filmwissenschaftlers Johannes Binotto.

Dazwischen die Einsamkeit
Dazwischen die Einsamkeit
Lies mal

Mehrere 10'000 Kinder und Jugendliche wurden von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre in der Schweiz fremdplatziert.

Daily Soap
Daily Soap
Lies mal

Viel zu oft kommt es mir so vor, als würden in der Schweiz nur noch mittelmässige Bücher von alten, weissen Männern vermarktet werden.