Der Sprung

Der Sprung

Welch Freude, wenn man eine Neuerscheinung nicht nur uneingeschränkt empfehlen kann, sondern dieses Buch auch noch von einer jungen Schweizer Autorin stammt!

Ein nicht unbedeutender Literaturkritiker schrieb unlängst, dass hierzulande in den letzten 20 Jahren kein so virtuoser Roman erschienen sei – ich verdopple auf 40 Jahre! Die Erzählung über die Guerilla-Gärtnerin Hannah, die bei anderen aufs Dach steigt und dadurch das Leben von elf Menschen umformt und miteinander verwebt, ist ein solch rauschhaftes und kurzweiliges Lesevergnügen, dass es sich – man verzeihe mir diesen Kalauer – in einem Satz nur so dahinliest, wie man es zuletzt bei Gottfried Keller erfahren konnte. Ein Roman, der in einer Welt des multimedialen Überflusses innehält, um die Schönheit des Kleinen zu betrachten.

 

«Der Sprung» umfasst 336 Seiten und wiegt 359 Gramm.

 

Gian Fermat ist Autor bei delirium sowie Gewinner des «Die Alternative»-Literaturpreises.

Weg
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Sybil ist weg. Sie hat sich in einen Stein verwandelt, ist durch ihre Matratze gefallen und im Land der Metaphern verschwunden.

Wahrnehmung stören
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Mehrere 10'000 Kinder und Jugendliche wurden von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre in der Schweiz fremdplatziert.

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