Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit / Filmgespräch mit Barbara Buser und Valérie Waibel (Protagonist:innen)
Statt alte Gebäude niederzureissen, baut die renommierte Architektin Barbara Buser diese um, und zwar mit altem Material, das sie neu verwendet. So entstehen aus ehemaligen Industriearealen urbane Räume. Schon früh stand Buser für ihr nachhaltiges Vorgehen in der emissionsreichen Baubranchen ein und wusste sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Aktuelle Interviews mit Buser, ihren Mitarbeitenden, befreundeten Personen und Familienangehörigen sowie vielfältigen Archivaufnahmen zeichnen ein vielperspektivisches Bild von der Architektin. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in ihren Lebensweg, vom Architekturstudium bis zur Pension, und macht ihre einnehmende Persönlichkeit ebenso fassbar wie ihre Denkweise, die auch für jüngere Generationen vorbildhaft ist. Regisseurin Gabriele Schärer will die porträtierte Architektin als «Stadtkuratorin» verstanden wissen. Denn es gehe Buser, der lateinischen Wortbedeutung von «curare» entsprechend, ums Pflegen und Sich-Kümmern – um die Menschen und die Umwelt. Die besondere Atmosphäre der von Buser «kuratierten» Orte wird im Film von sorgfältig komponierten Kamerafahrten eingefangen. In Winterthur sind dies etwa das Lagerplatzareal (auf dem sich das Kino Cameo befindet) und die preisgekrönte Aufstockung der Halle 118. Ein inspirierender Einblick in das Schaffen einer Person, die auch Winterthur nachhaltig geprägt hat!Fr, 17. April, 16.45 Uhr und 19.45 Uhr: nach beiden Vorstellungen Gespräch mit Barbara Buser und Valérie Waibel (Protagonist:innen), moderiert von Peter Wehrli (Architekt).
Film
Fr 17. Apr 19:45 Uhr
Eintritt 18|AHV/Studierende:15
AHV/Studierende 15.–
Adresse
Kino Cameo
Lagerplatz 19
8400 Winterthur









































































































































