«Etwas mitzuteilen, egal was es ist», das ist für Fogel die Essenz des Raps. «Es war für mich immer das grösste Gefühl, auf einer Bühne zu stehen und etwas zu erzählen, während niemand in dem Moment etwas dagegen tun kann. Es ist Selbstverwirklichung und Mitteilung zugleich.»
Für Phumaso ist die Essenz des Raps «die Möglichkeit, Emotionen und Bilder in Rhymes zu verpacken und mich ausdrücken zu können, ohne dafür ein Instrument spielen oder singen zu können.»
«Für mich ist Rap ein Mittelfinger an Anpassung jeglicher Art. Es hat mir auch immer Selbstvertrauen gegeben», gibt Smack als Antwort auf die Frage, was für ihn die Essenz des Raps ist.

Verewigt. Winterthurs Rapszene Teil II

Sie gehören zu den Alteingesessenen der Rapszene in Winterthur: Fogel, DJ Jesaya und das Duo Phumaso & Smack. Obwohl sie es mit ihrer Musik bis über die Stadtgrenzen hinausgeschafft haben, blieb die Eulachstadt ihr privates wie auch musikalisches Zuhause. Wie kamen diese vier zum Rap und was hat ihren persönlichen Stil geprägt? Ein Blick auf die Anfänge der Rap-Urgesteine.


Von Metal zu Rap

«Eigentlich war ich in meinen Zwanzigern ein absoluter Metal-Fan. Zum Rap kam ich, weil ich es mal ausprobieren wollte», erzählt Mathias Vogel aka Fogel und lacht. Wir sitzen auf einer Bank beim Stadtpark, während unser Gespräch von Kindergeschrei und der Playlist nebenan sitzender Jugendlicher begleitet wird. Fogel berichtet von der Zeit um 1995. Damals wollte er noch nicht vor einem grossen Publikum auftreten, sondern einfach mal die Fühler ausstrecken. Mit zwei Kollegen produzierte er erste Tracks. Da seine Freunde jedoch Trance und er lieber Rap machen wollte, versuchten sie, beides zusammen zu bringen. «Wir hatten in dieser Konstellation sogar einige Auftritte.» Ich frage erstaunt: «In der Kombination Trance und Rap?! Wie war das?» «Schrecklich», antwortet Fogel wie aus der Pistole geschossen. Wir müssen beide lachen. «Einfach absolut schrecklich.»

Er habe dadurch gemerkt, dass er seinen eigenen Weg gehen müsse, um mit Rap weiterzumachen. 1997 trennte er sich, zumindest musikalisch, von seinen Kollegen und nahm Kontakt auf mit Leuten, die im Rap verankert waren. «Das war die Zeit, in der Freestyle-Battles in der Schweiz aufkamen. In Winterthur gab es das Eulach-Battle. 2002 gewann ich dessen Premiere. Vermutlich waren die anderen einfach schlechter als ich. Heute würde ich mir jedenfalls nicht mehr zuhören wollen.» Er lacht wieder.

Weil das Freestylen zu einem Hype wurde, zog sich Fogel immer mehr zurück. «Da waren viel zu viele Leute, die irgendwas gelabert haben, irgendwie hatte Freestyle keinen Wert mehr, einfach jede*r in der Rapszene sprang auf den Trend auf.» Daher konzentrierte er sich lieber aufs Texteschreiben. Ein voll ausgestattetes Studio zu mieten war damals allerdings aus finanziellen Gründen nicht möglich für ihn. Mit seiner Crew namens Reimpodium hatte er die Idee, eine Plattform für junge Künstler*innen zu schaffen. Dafür brauchte es jedoch zuerst Output, sprich neue Tracks. «Ich hatte einen kleinen Proberaum, den wir zu unserem eigenen Studio umfunktionierten. Die Aufnahmekabine mit Holz und Schaumstoffmatten haben wir richtig reingekleistert, alles wie die Vollidioten angeschraubt, so à la: Dieses Studio haben wir, bis wir sterben.» Er lacht und schüttelt den Kopf. «Kurze Zeit später bekamen wir die Möglichkeit, in einem anderen, viel besseren Studio bei Kollegen aufzunehmen – also haben wir unseren Raum gekündigt und mussten die ganze Scheisse wieder rausreissen.» Dies sei aber die Versinnbildlichung einer grossen technologischen Entwicklung der Musikproduktion allgemein, meint Fogel. Solche Kabinen zu bauen sei mittlerweile kein Thema mehr. Jede*r, der*die ein bisschen Ahnung und einen Laptop hat, könne heute das Gleiche tun, was das Reimpodium früher in der selbstgebauten Aufnahmekabine produziert habe. Eine weitere Veränderung stellt Fogel auch in der Technik des Reimens fest: «Früher wollte man einfach krass rappen, hatte viele verschiedene Techniken drauf, heute sind die Rhymes einfacher geworden. Es kann trotzdem gut sein, aber es ist ein anderer Style.» Was für ihn «krass rappen» bedeutet, frage ich. «Guter Flow, eine deutliche Aussprache und eine gute Technik – und das muss zusammen funktionieren.»

Ich frage Fogel auch, was er heute anders mache. Er rückt seine Sonnenbrille zurecht und sagt: «Ich glaube, ich lasse mir mehr Zeit mit der Auswahl der Beats. Früher war ich überhaupt nicht wählerisch. Wenn ein Beat nicht gerade richtig schlecht war, nahm ich ihn.» Er achte heute ausserdem mehr auf die Wortwahl als früher. Damals sei es bloss um Provokation gegangen. «Meine Vorbilder waren Kool Savas und Eminem. Die machten das auch so. Ich erhoffte mir dadurch Aufmerksamkeit, was teilweise geklappt hat. Vieles war mir scheissegal. In jedem zweiten Satz gab es irgendeine beleidigende Aussage oder ein derbes Fluchwort, das war mein Style.» Es hätte ihnen früher einfach Spass gemacht, einigen Leuten «ans Bein zu pissen». Dennoch fühle er sich in Winterthur sehr wohl und könne sich mit den alternativen, linken Werten der Stadt auch gut identifizieren. Sein Style habe sich inzwischen definitiv geändert, er sei reflektierter geworden und habe andere Prioritäten. Nach sieben Jahren musikalischer Pause zeigt sich diese Veränderung auch auf der EP «Alles OK», die im März erschienen ist. Zwar lassen die Songs immer noch einen Touch von früher vernehmen, auch dass Fogel hobbymässig in einer Metal-Band spielt, hört man heraus, und geflucht wird natürlich immer noch. Aber der Rapper präsentiert auch eine ungewohnt emotionale und verletzliche Seite von sich. Er habe noch nie Gefühle gezeigt in seiner Musik, «Alles OK» sei deshalb ein neues Experiment für ihn gewesen. «Ich bin älter geworden und wollte ehrlichere Songs machen. Anders als früher kann ich heute besser über Gefühle reden.»

 

Vom Karton-Scratcher zum Party-DJ

An die frühen Zeiten kann sich auch Dominique Okouo aka DJ Jesaya gut erinnern. Er war Mitbegründer des Hip-Hop-Festivals «Rap im Stadtpark», das von 2007 bis 2017 jährlich stattfand, und produziert seit über einem Jahrzehnt nicht nur in Winterthur, sondern in der ganzen Schweiz und sogar in den USA Songs, Mixtapes und Alben für verschiedene Künstler*innen. Gleichzeitig legt er an Partys Musik auf, «um die Leute zu unterhalten», wie er selbst den Job eines DJs beschreibt. Mit viel Professionalität und Erfahrung schildert der Wahl-Winterthurer in seiner diskreten und bescheidenen Art und Weise seine Erinnerungen. Die Begeisterung für Musik kam früh. Seine Kindheit verbrachte er in Schwamendingen, wo er als kleiner Junge mit viel Fantasie einen Plattenspieler aus Karton bastelte. Sein Bruder nahm ihn in die damalige Hip-Hop-Szene der Agglo Zürich mit, wo er mit Rap in Berührung kam. «Ich kannte gar nichts anderes ausser Hip-Hop. Als ich dann auch noch ein eigenes Mischpult bekam, loderte die Leidenschaft für die Musik richtig auf», erzählt er mir. Die Begeisterung für die Musik der lokalen Szene von damals ist noch immer zu spüren. Bei unserem Gespräch auf einer Café-Terrasse in der Altstadt beginnt der 40-Jährige, Namen und Crews aufzuzählen, die ihn von Anfang an begleitet haben und deren Teil er war. Seine erste Crew, Face à Face, machte französischen Hip-Hop. Später schloss er sich mit verschiedenen Künstlern zur Crew Broken Mental zusammen. Als Jesaya 2003 nach Winterthur zog, kam er in Kontakt mit The Wolves aus St. Gallen. Einige Zeit später wurde er Teil der Vinyl Cutters, der ersten Winterthurer DJ-Crew. Dann folgte die Zeit mit dem Hip-Hop-Label Urban Itch. Zu diesem Label gehörten verschiedene Künstler wie Zwaightens, die erste Winterthurer Rap-Crew. «Wir haben Veranstaltungen und Konzerte durchgeführt. Damals haben wir noch Mixtapes auf Kassetten rausgebracht, es gab keine Soundclouds wie heute. Das Label gibt es leider nicht mehr, aber zu der Zeit war es richtig gross in Winterthur. Wir waren eine Familie, es war ein richtiges Zuhause für mich.»

Wie er die Entwicklung des Raps von früher zu heute wahrgenommen habe, frage ich den versierten DJ. «Ich denke, wir entwickeln uns alle weiter. Die Styles von Oldschool/Classics und Storytelling zu Boom Bap oder Trap eröffnen auch mir eine breit gefächerte musikalische Spielwiese. Das ist schön. Früher machte ich nur Oldschool, aber ich musste irgendwann einsehen, dass ich mich mehr öffnen muss.» DJ Jesaya betont die gute Vernetzung in der Stadt. «Man schaut aufeinander in Winterthur, definitiv.» Diese Vernetzung wiederspiegelt sich auch in einem grossen und wichtigen Projekt, das Jesaya 2012 lancierte. «Operation Hope», eine CD, auf der viele verschiedene Winterthurer Künstler*innen Tracks für einen guten Zweck aufnahmen. Der gesamte Erlös ging an das Hilfswerk «Hope», das Jesayas Mutter in Indien leitet. «Meine Mutter betreut dort Schulen für Strassenkinder. Wir konnten mit den Einnahmen der CD einige wichtige Anschaffungen machen.» Wie wichtig ihm dieses Projekt war, zeigt sich auch in seiner Mimik, als er davon erzählt: «All dies zu vereinigen und damit etwas Gutes zu tun, war grossartig.» Einige der «Operation Hope»-Tracks kann man sich immer noch auf Youtube ansehen, zum Beispiel «Sunnewändi», ein Feature mit der Crew Eigänabou. Die musikalische und technische Professionalität der Winterthurer Künstler beeindruckt mich. Doch sie wirft auch die Frage auf, die ich mir mit Blick auf die lokale Rapszene immer wieder stelle: Wie kann es sein, dass so viele Künstler*innen, die gute Musik machen, es nie über die Stadtgrenze hinausgeschafft haben? Jesaya lacht. «Das ist eine wirklich gute Frage. Phumaso & Smack waren die einzigen, die eine grössere Reichweite hatten. Vielleicht lag das daran, dass sie mehr wollten. Vielleicht erreichten sie die jüngere Generation besser als andere. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.»

 

Vom Fan-Sein zu Profi-Rappern

Warum also das erfolgreichste Rap-Duo der Stadt nicht gleich direkt fragen? Ich treffe Thomas Eggli aka Phumaso und Ariel Hasler aka Smack auf dem Chileplatz. Smack kommt ein bisschen zu spät. «Verdammt, sorry!», ruft er Phumaso und mir von Weitem zu. «Heute war brutal viel los bei der Arbeit, und dann noch dieser Scheiss-Verkehr», erklärt er in breitem Thurgauer-Dialekt. Smack setzt sich auf den Boden und zündet sich eine Zigi an. Während er seine Erzählungen mit viel Witz, Ironie und Fluchwörtern spickt, sitzt Phumaso ganz gelassen neben mir auf der Bank und spricht relativ ruhig. Ich muss schmunzeln, denn ich habe mir die beiden ziemlich genau so vorgestellt.

Phumasos Anfänge im Rap sind in seiner Kindheit zu verorten: «Ich war zuerst an Graffiti interessiert, Rap lernte ich später durch meinen Bruder kennen.» Erst in der Sekundarschule hätte er dann mitbekommen, dass es Mundart-Rap gibt. Es sei eine Alternative zum amerikanischen Hip-Hop gewesen und genau sein Ding. Phumaso und seine Freunde, ein zusammengewürfelter Haufen musikinteressierter Jungs, freestylten sieben Tage die Woche zusammen mit genauso zusammengewürfeltem Equipment. «Ich habe nicht so viel getextet, Freestyle war eher mein Ding.» «Genau das Gegenteil von mir», wirft Smack ein. «Ich habe nie Freestyle gemacht und ganz lange nicht gerappt, ich war nur Fan.» Mundart-Rap fand er damals nicht besonders «geil». Erst als der Rapper Sulaya 2006 sein Album «MBS» rausbrachte, änderte er seine Meinung: «Ich fand Schweizer Rap vorher immer etwas ‹puurig›. Sulayas Album hörte sich jedoch anders an.» Das war der Wendepunkt, der Smack inspirierte, sich selber im Mundart-Rap zu versuchen.

Ich frage die beiden, wie sie sich gefunden haben. Sie schauen sich an und lachen. Smack sagt: «Ich hatte immer mal wieder eigene Songs auf Myspace hochgeladen. DJ Jesaya hat Wind davon bekommen.» Jesaya, der Winterthurer Künstler*innen eine Plattform gab, indem er immer wieder Mixtapes von Newcomern rausbrachte, wollte Smack auf einer dieser CDs draufhaben. «Ich hatte mich aber nicht bereit gefühlt, alleine mitzumachen. Ich kannte ein paar Kollegen von Phumaso und dachte mir, ich frag ihn mal.» «Und ich habe genau diese Kollegen noch gefragt, was die mit diesem Thurgauer wollen!», ruft Phumaso dazwischen und lacht laut. Aufgenommen haben sie den Track dann trotz der Bedenken. Es sollte jedoch weitere drei Jahre dauern, bis sie das erste gemeinsame Album rausbrachten. 2009 erschien «Post Scriptum», auf dem auch Fogel bei einem Track mit dabei ist. Ihr Debüt legte den Grundstein für zahlreiche Erfolge: 2010 kam das Gratisalbum «Besser Isches», bevor der zweite Release «Artikel 16», welcher auch zusammen mit Fogel erschien, auf Platz 45 der Schweizer Charts landete. Ein Jahr später, im 2012, schnellte die EP «Operation Megaphon», erschienen mit dem Künstler C.mEE, auf Platz 16. Dank diesem Album gewannen sie im selben Jahr zu dritt an der «Slangnacht» den Swiss Hip-Hop Music Award als beste Rap-Combo. 2013 verbuchten Phumaso & Smack dann ihren bisher grössten Erfolg: Das Digital-Only-Album «Wurzle & Chrone» erreichte Platz 6 der Charts, blieb 3 Wochen dort und ist bis heute das bestplatzierte Digital-Only-Album der Schweiz. Gemeinsam mit der Crew Möchtegang releasten sie zudem im 2014 «Mittwuch Nami» und zwei Jahre später «Campione». Album auf Album, Schlag auf Schlag. Also richtig Kohle gescheffelt, oder? «Ums Geld ging’s uns nie», sagt Phumaso. «Vielleicht hätten wir scheffeln können, aber dazu hätten wir uns verändern müssen.» Die Musik-Industrie gebe vor, was die Leute wollen. «Wir wurden auch schon gefragt, ob wir nicht mal ein bisschen weniger fluchen könnten. Aber wenn wir das gemacht hätten, wäre unser Style verloren gegangen.» Smack nickt. «Wenn ich an einer Stelle in einem Song finde, da gehört ein ‹figg di› rein, dann ist das eine Emotion, die ich sicher nicht durch ‹du Blödmann› ersetze», ergänzt er und fährt mit seinem Statement fort: «Mich regt das sowieso auf. Es gibt viel zu viele Künstler*innen, die so viele Ärsche lecken wie möglich und Angst haben, sich was zu verbauen, wenn sie nicht tun, was von ihnen gefordert wird. So jemand bin ich nicht und werde ich auch nie sein. Wenn ich fluchen will, dann fluche ich, verdammt nochmal.» Nichtsdestotrotz fanden die beiden zahlreiche Fans in der Schweiz, die diesen Style genau deswegen liebten und noch immer lieben.

Fünf Jahre nach dem Erfolgsalbum «Wurzle & Chrone» kam 2018 ihr Album «Quintessenz» raus und blieb eine Woche lang direkt wieder auf Platz 6 der Charts. Hat sich in der musikalischen Pause nichts verändert? «Doch, natürlich», meint Phumaso. «Die ‹political correctness› kam. Es gibt Dinge, die ich nie wieder so schreiben und rappen werde wie früher, auch wenn ich kein schlechtes Gewissen diesbezüglich habe.» Auch Smack meint: «Mir geht es ähnlich. Ich entscheide selbst, wie politisch korrekt ich sein möchte. Schliesslich bin ich genug reflektiert dafür. Wir haben zudem andere Einflüsse als früher, wir hören heute beide auch noch andere Musik als Rap.»

Auch emotional hat sich bei den beiden in den letzten Jahren einiges verändert. «Wir sind entspannter geworden.» Smack nennt als Beispiel sein erstes Solo-Album namens «Free Smack», das er im Dezember 2020 veröffentlicht hat. «Ich machte mir in den Produktionen der Tracks nicht mehr so einen Riesenstress. Die Leute wissen, dass ich rappen kann, ich muss nichts mehr beweisen.» Die meisten Songs habe er deshalb in Etappen aufgenommen und nicht wie sonst am Stück. «Wieso soll ich alles durchrattern und dabei schwitzen? ‹Ich chas au eifach easy näh.›» Phumaso hat schon länger keine Songs mehr herausgebracht. Ihm fehle im Moment ein bisschen der Push. Aber um gemeinsam wieder was zu machen, da wäre er sofort dabei. «Vielleicht, sobald wir wieder live performen können. Etwas zu entwickeln, daran zu arbeiten, und das dann live zu zeigen – das war für mich immer die absolute Krönung», sagt Phumaso. Hoffen wir, dass es bald wieder soweit ist. Denn ihr Ruf eilt den beiden voraus. Manche sagen, Phumaso & Smack seien die besten Live-Performer in der Schweizer Rapszene überhaupt.

Fogel, DJ Jesaya, Phumaso und Smack: die vier sympathischen Künstler verbindet eine grosse Leidenschaft für Rap, soviel ist sicher. Sie sind die alten Hasen der Szene, Vorbilder für viele junge Rapper*innen der Stadt, aber auch füreinander. Und auch wenn es etwas ruhiger um sie geworden ist; die vier haben sich mit ihrer Musik nicht nur auf den heutigen Soundclouds verewigt, sondern einen Ehrenplatz in den Herzen der Mundart-Rap-Fans aus Winterthur, ja sogar aus der ganzen Schweiz eingenommen.

 

Zusatzinfos

30 Jahre Schweizer Mundart-Rap

Welche Winterthurer Rapper*innen haben in den letzten Jahren den Schweizer Mundart-Rap geprägt, und wie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Toja Rauch in ihrer Artikel-Serie zur Winterthurer Rapszene.

 

 

Toja Rauch ist Stürmerin bei den FC Winterthur Frauen, angehende Linguistin und liebt Rap in all seinen Varietäten, Formen und Sprachen.

 

Loris Mazzeo ist Filmemacher aus Zürich, fühlt sich im Hip-Hop zuhause und hat die Videos «Hand ufs Härz» und «Rengades / Scheisse on Fleek» für Phumaso & Smack gedreht.

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Okay, hier sind wir also. Der letzte Gratiskonzert-Abend. Der letzte enthusiastische Aufschwung bevor Winterthur in den kommenden Tagen im Post-MFW-Down versinken wird.