Was ist die Essenz des Raps für dich, WiiTundBreiT? «Es ist für mich die Art und Weise, mit Wörtern Bilder zu formen, welche Ausschnitte aus einem Leben zeigen.»
Was ist die Essenz des Raps für dich, Pedro? «Wer Rap macht, soll Erlebtes wiedergeben und etwas erzählen können. Rap soll ein Sprachrohr und Energiezufuhr zugleich sein.»

Vernetzt. Winterthurs Rap-Szene Teil I

Um all die Verbindungen zu veranschaulichen, die die lokale Rap-Szene ausmachen, wäre ein komplexes Organigramm nötig. In Winterthur gibt es fünf oder sechs Crews, die sich aus mehreren Rapper*innen und DJs zusammensetzen. Eine dieser Crews ist allesbollet. Um sie dreht sich diese Reportage.

Pedro, WiiTundBreiT, T-Rex, AB, Silent Rabbit – so heissen die Künstler der Rap-Crew allesbollet. Obwohl sie bisher nur zwei EPs veröffentlicht hat, ist sie eine der bekannteren in Winterthur. Was macht eine Crew eigentlich, neben der Anzahl veröffentlichter EPs, sonst noch aus, und wie wird man als junge*r Rapper*in Teil einer solcher? Um diese Fragen zu beantworten, schreibe ich die fünf Künstler an. Der Älteste der Gruppe, AB, schickt mir seine Antworten per Whatsapp-Sprachnachricht. Er könne sich gut an die Zeit erinnern, in welcher allesbollet entstanden sei, nur mit den Jahreszahlen sei er sich nicht so sicher.

AB produzierte schon in der Sekundarschule Beats und kam Anfang der Nullerjahre mit Rap in Berührung. Er richtete bei sich zuhause ein kleines Studio ein, alles «homemade». Vorerst machte er mit einem Kollegen Musik, allerdings blieb diese die meiste Zeit in den eigenen vier Wänden. Dass da noch weitere Leute in Winterthur waren, die sich für Rap begeisterten, wusste er, aber mit ihnen in Kontakt kam er kaum. Dass AB gute Beats produziert, sprach sich trotzdem herum, und so meldete sich – er vermutet, das war etwa 2008 – Pedro bei ihm, um an ein paar Beats zu kommen. Pedro war zu dieser Zeit musikalisch bereits sehr aktiv. Mit seinem Jugendfreund T-Rex schrieb er Texte, produzierte Beats und übte Rhymes im Freestyle. In dieser Kombination nannten sich die beiden DPC. Was sich hinter diesem Namen verbirgt ist ein Insider – deshalb bleibt es hier bei der Abkürzung.

Eine Leidenschaft, die verbindet

Bei AB zuhause produzierten die drei die ersten Tracks und merkten, dass sie sich gut ergänzten. Auch Silent Rabbit, ein guter Freund von Pedro und T-Rex und heute DJ und Produzent der Crew, war schon dabei und unterstützte AB mit Beats, während Pedro und T-Rex die Lyrics dazu schrieben. 2009 zog AB nach Oberwinterthur. Damit ging die Suche nach einem neuen Studio los. Schliesslich wollten die Jungs unbedingt weiter Musik machen. Sie fanden tatsächlich einen kleinen Mietraum, in den sie selber eine Aufnahmekabine einbauten und ihn so zu einem eigenen Studio umfunktionierten. Zu dieser Zeit stiess auch WiiTundBreiT zur Gruppe dazu und mietete sich im Studio ein. «Ab da», erzählt AB, «haben wir viel Musik zusammen gemacht. Am Anfang haben wir noch nicht wirklich etwas veröffentlicht, aber wir verbrachten Stunden in diesem Studio. Wir waren zwar Künstler, die zusammengekommen sind, aber sahen uns noch nicht als offizielle Crew. Jeder machte sein eigenes Ding.» Es ging also zu Beginn eher um die Gemeinschaft, das Teilen einer Leidenschaft, als unbedingt darum, zusammen Musik zu veröffentlichen. Die Frage sei dann natürlich früher oder später doch noch aufgekommen: «Sind wir nun eine Crew, oder nicht?» Sie waren sich einig; «Natürlich sind wir das.» Um es handfest zu machen und eine zukünftige Einheit bei Auftritten und Produktionen zu repräsentieren, fehlte nur noch ein Label: allesbollet. Die Folge dieser Gründung war dann die Erste EP: «#gizeine» kam 2013 raus, allerdings nicht auf einer grossen Plattform wie zum Beispiel Spotify. Die zweite EP «So vill wies gaht» folgte ein Jahr später, doch auch diese wurde zu Beginn nur im kleinen Rahmen veröffentlicht. Erst im Nachhinein releasten die Jungs «So vill wies gaht» als Online-Download auf Spotify, wo sie auch heute noch zu finden ist. Als allesbollet hatten sie einige Auftritte, da präsentierten sie dann aber eher Tracks der einzelnen Künstler, stärkten einander sozusagen den Rücken.

Für was steht dieser Crew-Name eigentlich? «Der Ausdruck ‹es bollet› bedeutet für uns soviel wie ‹es rockt / es ist geil / es ist super›, und ich dachte mir schon früh, dass das eigentlich noch ein guter Name für eine Crew wäre», erzählt AB. Weil sie alle einander feiern würden, genauso wie die Musik, die sie während den unzähligen Stunden im Studio machten, sei eigentlich einfach alles grossartig. Allesbollet. Ganz einfach.

 

Die Freude am Geschichtenerzählen

Auch Pedro frage ich, wie seine Rap-Geschichte aussieht und wo seine Verbindungspunkte zur Winterthurer Rapszene liegen. Bei einem Bier in seiner WG treffe ich per Zufall auch auf Silent Rabbit. Er ist vor ein paar Monaten bei Pedro eingezogen. Während Pedro seine Geschichte erzählt, kocht Silent Rabbit gerade Znacht und ergänzt die Ausführungen seines Mitbewohners immer wieder mit spannenden Anekdoten. Schliesslich produziert er genau wie AB Beats für die Soloprojekte der Jungs, und das ebenfalls seit einigen Jahren. Rappen tut er nicht – wie schon sein Künstlername vermuten lässt.

Pedros Anfänge im Rap gleichen jenen von AB und wahrscheinlich auch denen von Dutzenden anderen Rapper*innen: selbst gebastelte Tracks in selbst gebastelten Aufnahmekabinen. «Schreiben und Geschichten erzählen hat mir schon immer Freude gemacht», sagt der 30-Jährige. Pedro macht Conscious-Rap: «Das heisst, ich spreche sozialkritische Themen an und verarbeite vieles in meinen Texten. Es ist mir wichtig, eine Message zu senden, welche die Menschen zum Nachdenken anregt.» Und das tat er früh. Sein Freund T-Rex und er, zusammen DPC, bekamen 2008 die Chance, an der Plattentaufe von Rap-Urgestein Fogel als Vorgruppe aufzutreten. Während Pedro vom Auftritt berichtet, strahlt er übers ganze Gesicht. «Das war krass. Das erste Mal vor so vielen Menschen aufzutreten und deine eigene Musik zu zeigen, ist ein überwältigendes Gefühl.» Ich kann es mir vorstellen. «Wie kam es zu dieser Einladung?», frage ich Pedro. «Eine der besten Möglichkeiten, mit anderen Künstler*innen in Kontakt zu kommen, war damals das Mini-Festival ‹Rap im Stadtpark›. Dort haben wir Fogel kennengelernt. Er fand unsere Musik gut und wollte uns die Chance geben, uns zu zeigen, also hat er uns zu seiner Plattentaufe eingeladen.»

Rap im Stadtpark wurde 2007 von lokalen DJs und Rappern gegründet mit genau diesem Ziel: Verbindungspunkte zwischen Rapper*innen zu schaffen und ihnen eine Bühne zu geben, auf welcher sie sich zeigen und austauschen können. Das hat gut funktioniert: Nicht nur Winterthurer*innen kamen in den 10 Jahren, in denen das Mini-Festival auf dem Merkurplatz stattgefunden hat, zusammen, sondern auch aus anderen Städten und Ländern reisten viele Künstler*innen an – beispielsweise die rätoromanische Rap-Crew Liricas Analas im Jahr 2008 oder der Rapper CR7Z aus Deutschland, der am 10-Jahres-Jubiläum 2017 als Headliner auftrat.

Pedro hat in seiner Rap-Karriere eine grosse Entwicklung durchgemacht. Vor allem in seinen Texten sei diese erkennbar. «Es ist unter anderem der Wortschatz, der sich verändert hat. Manche Dinge könnte oder würde ich heute nicht mehr so formulieren wie früher. Zudem entwickelt man sich auch stiltechnisch weiter, lernt Neues dazu, probiert vielleicht mal was aus.» Was aber alle Alben, EPs und Mixtapes, die Pedro veröffentlicht hat, durchzieht, sind die sozialkritischen Lyrics. «Ich möchte, dass die Hörer*innen sich mit meinen Geschichten und Texten identifizieren können – dass sie sich Gedanken machen und so vielleicht auch merken, dass sie mit gewissen Dingen nicht allein sind.» Als Beispiel nennt er seinen Track «ZRH», produziert von Silent Rabbit, in dem er von seiner brasilianischen Mutter und deren Einreise in die Schweiz erzählt. In einem weiteren Song, «Wiiter», der im März 2021 releast wurde, richtet er sich in Zusammenarbeit mit dem Verein «Löwenzahnkinder» an Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien. Und im Track «Verräter» aus dem Jahr 2017 kritisiert er das gesellschaftliche System und den Staat mit bissigen Kommentaren und einer unmissverständlich revolutionären Botschaft.

Tricks, um Gold zu gewinnen

Mit allesbollet setzte Pedro im letzten Jahrzehnt auch einige Projekte um. Auftritte, EPs – allesbollet bekam in Winterthur nach und nach Gehör. Dabei blieb es aber auch. Ihre Musik überschritt bisher die Stadtgrenze nicht. Das liegt wohl an der mangelnden Konstanz, meinen Pedro und Silent Rabbit. «Wenn wir mit den technischen Mitteln von früher gross rauskommen hätten wollen, dann hätten wir viel mehr Energie und Fokus auf unsere Musik legen müssen. Heute ist das Equipment vielseitiger und vor allem einfacher zu beschaffen, man produziert so um einiges schneller ein gutes Endprodukt», sagt Silent Rabbit. «Gleichzeitig ist aber dadurch natürlich auch die Konkurrenz sehr gross. Wenn man die Disziplin Rap zum Beispiel mit einem Olympia-Snowboarder vergleicht, ist es ähnlich. Welche Tricks muss dieser heute draufhaben, um Gold zu gewinnen? Früher ging das schon mit ein paar Backflips. Im Rap-Game ist das genauso.» Pedro nickt und fügt an: «Du musst dir zuerst eine gewisse Sicherheit verschaffen. Du kannst nicht einfach Musik rausbringen, ohne davor differenziertes Feedback erhalten zu haben, sonst nimmt dich niemand ernst!» Das rät er übrigens auch der nächsten Generation: Üben, üben, üben – und erst dann an die Öffentlichkeit gehen. «Ausserdem wollten wir nie Kohle scheffeln. Es ging um die Gemeinschaft und um den Rap. Das ist auch heute noch so.» Die beiden schauen sich kurz an und grinsen. «Naja», wirft Pedro schulterzuckend ein und lacht.  «Mehr Aufmerksamkeit ausserhalb von Winterthur wäre natürlich schon schön. Man will schliesslich immer besser werden und das auch zeigen. Und manchmal will man nicht nur ein Stück vom Kuchen, sondern den ganzen Cake.» Es sei auf jeden Fall ein Haufen Arbeit dahinter, denn man mache es ja gern. Auf die Single «Renault», die im Dezember 2020 releast wurde, folgt im Sommer bereits das dritte Album von Pedro.

Nach einer Pause stehen aktuell bei allesbollet wieder neue Projekte an: «Es gab eine Zeit, in der wir das Studio aus finanziellen Gründen aufgeben mussten. Danach war nicht mehr so viel Drive und Energie da und wir haben uns nur noch sporadisch als Gruppe getroffen. Es ist schön, dass das heute wieder anders ist», sagt AB in seiner Sprachnachricht. Inzwischen hätten sie auch wieder ein neues Studio gefunden. Bei den fünf Jungs der Rap-Crew «Eigänabou» durften sie sich vor ein paar Jahren einmieten und produzieren nun dort ihre Beats.

 

«Lass mal connecten!»

Der letzte zur Crew Dazugestossene ist WiiTundBreiT (WuB). Auch er hat viel über seinen Weg im Rap zu erzählen. Ich treffe ihn an einem Sonntagmorgen auf einen Kaffee in seinem Wohnzimmer. Im WG-Haus ist es noch still («Die schlafed alli na») und auch WuB hat noch etwas kleine Augen. Sobald wir aber mit dem Gespräch über die Rapszene beginnen, ist er hellwach. Während er über seine Anfänge im Rap spricht, bemerke ich einmal mehr, wie verschachtelt die Szene ist. In jedem Satz nennt er einen neuen Namen, ich muss nachfragen, notieren, dann wieder zurückgehen und mich vergewissern: «Von wo kennst du den schon wieder? Wie habt ihr euch nochmals kennengelernt? Und kannst du mir diesen Künstlernamen buchstabieren?» Auch bei WiiTundBreiT sind es Begegnungen an Konzerten, Freestyle-Battles oder Festivals (unter anderem auch «Rap im Stadtpark»), die für den heute 30-jährigen auf seinem Weg zum Rapper ausschlaggebend waren. «Die Musik hat uns alle zusammengebracht. Überall lernte ich neue Rapper kennen, tauschte mich mit ihnen aus, freestylte mit ihnen. Dadurch kam ich langsam in Berührung mit der Öffentlichkeit – und mit allesbollet.» An die erste Begegnung kann sich WuB noch gut erinnern: «Ich war mit einem Freund unterwegs, da haben wir von Weitem gehört, dass ein paar Leute freestylen. Mein Freund meinte, ‹das kannst du auch!› und schleppte mich zur Gruppe hin, wo ich spontan ein paar Rhymes präsentierte. Die fanden das toll und meinten: ‹Lass mal connecten!› Das waren T-Rex und Pedro, heute zwei meiner besten Freunde. Sie haben mich dann gefragt, ob ich mich bei ihnen ins damalige Studio einmieten wolle – und so wurde ich Teil dieser Gruppe, die wir später allesbollet nannten.»

Als Mitglied der Crew war er 2012/2013 Teil eines grossen Highlights: Das bekannte Winterthurer Rap-Duo Phumaso&Smack lud Allesbollet dazu ein, auf ihrem neuen Album «Wurzle&Chrone» einen Track mit ihnen zu machen. «2.0» heisst der Titel, den sie zusammen aufnahmen. Das Album, welches 2013 veröffentlicht wurde, fand schweizweit Anklang und blieb 3 Wochen lang auf Platz 6 der Schweizer Charts. Damit halten Phumaso&Smack einen Rekord: Es ist das erste digital-only Album, welches in den Top 10 der Charts landete, gleichzeitig ist es der höchstplatzierte digital-only Release überhaupt. Teil davon zu sein, sei natürlich grossartig, bestätigt WuB mit einem riesengrossen Lächeln. «Am Anfang war es wichtig, dass ich mich selber bei den Jungs beweise, danach ging es aber viel mehr um das Zusammensein. Und mit dieser Gemeinschaft kamen dann auch Anfragen und Auftritte wie mit Phumaso&Smack – das gibt einem unheimlich viel Motivation und Energie», erzählt er.

WiiTundBreiT schaffte sich aber auch als Einzelkünstler einen Namen. «Für mich ist Rap eine Art und Weise, mit Wörtern Bilder zu formen, welche man als Hörer*in nachvollziehen kann. Ich will Ausschnitte aus meinem Leben erzählen, Teile davon verarbeiten.» Das tut er auch. Zuerst mit seiner EP «MRK», auf der er den Tod eines guten Freundes zu verarbeiten versuchte, dann mit seinem Album «Entzug», das er 2016 releaste. «Um 2014 fiel ich in ein tiefes Loch. Depressionen und grosse finanzielle Probleme waren die Folge. In dieser Zeit entfernte ich mich immer mehr von der Crew und zog mich zurück.» WiiTundBreiT stieg aus, es kam zum Streit. Der einzige Weg für ihn, damit klarzukommen, war Songs zu schreiben. Er verpackte diese dunklen Momente in einem Album. Dabei wurde er von Silent Rabbit motiviert und unterstützt. «Er hat trotz meinem Abgang aus der Crew immer zu mir gehalten, dafür bin ich ihm sehr dankbar.» WuB findet durch die Musik seinen Weg zurück, nicht nur ins Leben, sondern auch zu allesbollet. Die Jungs versöhnten sich, mittlerweile ist er wieder ein fester Bestandteil der Crew. Trotzdem macht er weiterhin sein Ding. «Mein neues Album ‹Auto› (lat. selbst), welches zu Beginn dieses Jahres rausgekommen ist, habe ich vollumfänglich selber produziert, von den Beats über die Lyrics bis zum Feinschliff.» Auch auf diesem Album zeigen sich verschiedene Einzelkünstler unter Features, wie zum Beispiel T-Rex oder Pedro ... Kennen wir doch, diese Namen, oder? Auch da sind es tiefgründige Tracks, erzählen von Erlebnissen und Schicksalsschlägen, von Sehnsucht und Nostalgie. Es sind Tracks wie «Trauma» oder «November», die zum Nachdenken anregen und in denen WiiTundBreiT einige Passagen seines Lebens aufarbeitet und erzählt.

In der Nachbearbeitung der Interviews lasse ich all die Gespräche nochmals Revue passieren. Mir gefällt, dass die Jungs von allesbollet so authentisch sind. Es ist kein Pöbel-Rap oder Gangster-Getue, es sind Jungs, die ihre Geschichten erzählen und dabei auch Gefühle zeigen. Und wenn sie mal pöbeln, dann tun sie das reflektiert. Es ist nicht das typische Bild, das man sich vielleicht von einer Rap-Crew macht. Vielmehr scheint es, als wäre es eine Gemeinschaft von Brüdern, die Rap macht und ihn feiert, aber dabei trotzdem äusserst professionell in der Produktion ihrer Beats und Tracks ist. Das Band, welches sie verbindet, zieht sich nun durch mehr als ein ganzes Jahrzehnt und ist mittlerweile stärker als je zuvor. Wie verstrickt diese Verbindungen also auch sind – sie haben eine Rap-Szene in Winterthur geformt, die sich sehen lassen kann. Und das bollet zimli, würd’ ich sagen.

 

 

 

Infos am Schluss:

 


30 Jahre Schweizer Mundart-Rap

Welche Winterthurer Rapper*innen haben in den letzten Jahren den Schweizer Mundart-Rap geprägt, und wie? Mit diesen Fragen und mehr beschäftigt sich Toja Rauch in einer Artikel-Serie zur Winterthurer Rap-Szene.

 


Toja Rauch ist Stürmerin bei den FC Winterthur Frauen, angehende Linguistin und liebt Rap in all seinen Varietäten, Formen und Sprachen. 

 


Dylan Wiedler ist umtriebiger Filmemacher und Lausbub. Er har unter anderem die Videos «Dreh Dure» von wiiTundBreiT und «Renault prod. By Perino» gedreht.

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Okay, hier sind wir also. Der letzte Gratiskonzert-Abend. Der letzte enthusiastische Aufschwung bevor Winterthur in den kommenden Tagen im Post-MFW-Down versinken wird.