Nun ist – pünktlich auf die ersten rauen Herbsttage Anfang November – ihr viertes Album erschienen. Auch hier geht es auf musikalischer Ebene unterkühlt, tanzbar und (im besten Sinne) verblüffend zu und her, auch hier frönen die Texte allerlei Genüssen und Abgründen. Während sich die in früheren Veröffentlichungen besungenen Gurkensalate, Badezimmer und Spotify-CEOs vielerorts verorten liessen, erzählen die Lyrics nun explizit vom Ankommen, Kennenlernen und ja, auch vom Vereinsamen in Wien, was bei Karl Kave & Durian nicht nur sehr stimmig wirkt, sondern auch so klingt.
Anspieltipps: «Schreiben, lesen und speiben», «Obers und nicht Rahm».
Aleks Sekanić lebt in Winterthur und kennt Wien nur im Winter.











