Album: I Can Be Your Mother

Album: I Can Be Your Mother

Ich habe Feminismus schon oft als etwas Schönes erlebt, liebevoll, ermutigend.

Manchmal ist er aber einfach nur wütend und anklagend und ein bisschen eklig. Und diesem Feminismus hat Sofia Isella sich zu eigen gemacht. Die 20-Jährige aus LA schreibt Lieder über Rape-Culture, Social Media, darüber, wie unsere Gesellschaft mit Frauen und ihrem Erfolg umgeht und interessiert sich dabei herzlich wenig dafür, wen sie damit vor den Kopf stossen könnte. Fast schon unheimlich klingt ihre Musik, orchestral und eigentlich viel zu gross für jedes Paar Kopfhörer. Wenn ich ihr zuhöre, möchte ich schreien, weinen, Raum einnehmen und das Patriarchat boxen – ein sehr empfehlenswertes Gefühl, finde ich.

Anspieltipp: «TheDoll People».

Jule Ertl ist regelmässig politisch verzweifelt, viel zu laut und viel zu hässig.

Album: Dinos Not Dead
Album: Dinos Not Dead
Hör mal

Mit Konfettikanonen schiessen die neun Musiker*innen vom Clan des Dinos ihre Gesellschaftskritik in die Luft und verbreiten trotz schwerwiegender Inhalte positive Vibes.

Album: Gib de Code ii!
Album: Gib de Code ii!
Hör mal

Der Spätherbst ist feucht-kühl wie immer und ich bin auf der Suche nach Musik, die mich vor dem alljährlichen Novemberloch bewahrt – wie immer.

Album: A Terrain
Album: A Terrain
Hör mal

Die Tage werden immer kürzer und dunkler und die Welt immer schneller und lauter.