Album: I Can Be Your Mother

Album: I Can Be Your Mother

Ich habe Feminismus schon oft als etwas Schönes erlebt, liebevoll, ermutigend.

Manchmal ist er aber einfach nur wütend und anklagend und ein bisschen eklig. Und diesem Feminismus hat Sofia Isella sich zu eigen gemacht. Die 20-Jährige aus LA schreibt Lieder über Rape-Culture, Social Media, darüber, wie unsere Gesellschaft mit Frauen und ihrem Erfolg umgeht und interessiert sich dabei herzlich wenig dafür, wen sie damit vor den Kopf stossen könnte. Fast schon unheimlich klingt ihre Musik, orchestral und eigentlich viel zu gross für jedes Paar Kopfhörer. Wenn ich ihr zuhöre, möchte ich schreien, weinen, Raum einnehmen und das Patriarchat boxen – ein sehr empfehlenswertes Gefühl, finde ich.

Anspieltipp: «TheDoll People».

Jule Ertl ist regelmässig politisch verzweifelt, viel zu laut und viel zu hässig.

Album: Lakeside EP
Album: Lakeside EP
Hör mal

Mit der «Lakeside EP» führt uns die Künstlerin und Musikerin Claude Bühler auf seichte Abwege und lässt uns durch obskure Sphären floaten.

Album: Like A Ribbon
Album: Like A Ribbon
Hör mal

Ursprünglich wollte ich hier das neue Album von Helen Island vorstellen, bis ich realisierte, dass sich dahinter die hochgepitchte Stimme eines Mannes verbirgt.

Stadtfilter: FINTA*-Rock
Album: FINTA*-Rock
Hör mal

Noch eine Rocksendung? Gibt es davon nicht bereits genügend im Programm vom Radio Stadtfilter?