Oder es sind die ehrlichen, kritischen und doch humorvoll augenzwinkernden Lyrics von English Teacher. Vermutlich ist es die Kombo von beidem, die beim Quartett aus Leeds auch noch in einem abwechslungsreichen Klanggewand daherkommt – mal ganz fein im Aufbau, wird die Musik weit, führen einzelne Sounds zum Chaos, ändert sich der Rhythmus schön verspielt – bricht das Ganze auseinander und kommt dann doch irgendwie stimmig daher. Ein gelungenes Debüt also. Kann man genretechnisch als Misch von Indie-Prog, Post Punk und Folk Electronica verorten. Kann man aber auch ganz gut unter freiem Himmel hören und tagträumend die Welt in Frage stellen.
Anspieltipp: «I’m Not Crying, You’re Crying».
Livia Kozma hört aktuell nicht so viel Musik, dieses Album aber sehr fest schon.











