Ein harter Einschnitt für eine Band, die seit 30 Jahren ohne Besetzungswechsel unterwegs war und sich einen Kultstatus erspielt hat. Und dann die Frage: Soll es weitergehen? Mit ihrem Kollaborations-Album mit Rick White schaffen die verbliebenen Sadies den Spagat zwischen Pietät und Nachruf. White selbst lebte einst mit Dallas Good zusammen und machte sich mit Bands wie Eric's Trip auch schon längst unsterblich. Das gemeinsame Album klingt wie ein Anruf ins Jenseits. Mulmig fühlt es sich an, aber auch erhaben, eine Huldigung an jenen, der diese Songs eigentlich hätte singen sollen.
Anspieltipp: «Life».
Simon Hirzel gräbt sich seit geraumer Zeit durch die Sadies-Diskografie.











