Ihre neuen Klänge machen genauso süchtig und die Instrumente variieren zwischen süssem Pop und wohl überlegten Experimenten. Die Stimme ist samtweich – samtweich und abgrundtief hässig: auf den Sexismus, in dem wir bis zum Halse drinstecken, die Alltagsmisogynie und die absurden Erwartungen gegenüber Frauen und Mädchen. Die Texte sind teilweise autobiografisch und reflektieren die Traumata der Musikerin, zu denen weiblich gelesene Personen zustimmend nicken werden. Das Album empfehle ich auch allen Männern. Hört es euch in einer gemütlichen Runde gemeinsam an und redet darüber.
Anspieltipp: «Labour».
Ai-lan Metzger ist Sängerin bei Kerberos und würde sich nach den Proben gerne ohne Gedanken um ihre Sicherheit auf den Heimweg machen.










