Album: Cacophony

Album: Cacophony

Paris Paloma habe ich vor etwa einem Jahr entdeckt, als es von ihr noch kein Album aber sehr wohl Singles gab, die meine Gehörgänge rauf und runter ratterten.

Ihre neuen Klänge machen genauso süchtig und die Instrumente variieren zwischen süssem Pop und wohl überlegten Experimenten. Die Stimme ist samtweich – samtweich und abgrundtief hässig: auf den Sexismus, in dem wir bis zum Halse drinstecken, die Alltagsmisogynie und die absurden Erwartungen gegenüber Frauen und Mädchen. Die Texte sind teilweise autobiografisch und reflektieren die Traumata der Musikerin, zu denen weiblich gelesene Personen zustimmend nicken werden. Das Album empfehle ich auch allen Männern. Hört es euch in einer gemütlichen Runde gemeinsam an und redet darüber.

Anspieltipp: «Labour».

Ai-lan Metzger ist Sängerin bei Kerberos und würde sich nach den Proben gerne ohne Gedanken um ihre Sicherheit auf den Heimweg machen.

Album: Dinos Not Dead
Album: Dinos Not Dead
Hör mal

Mit Konfettikanonen schiessen die neun Musiker*innen vom Clan des Dinos ihre Gesellschaftskritik in die Luft und verbreiten trotz schwerwiegender Inhalte positive Vibes.

Album: Gib de Code ii!
Album: Gib de Code ii!
Hör mal

Der Spätherbst ist feucht-kühl wie immer und ich bin auf der Suche nach Musik, die mich vor dem alljährlichen Novemberloch bewahrt – wie immer.

Album: A Terrain
Album: A Terrain
Hör mal

Die Tage werden immer kürzer und dunkler und die Welt immer schneller und lauter.