Anstatt hektisch an frühere Erfolge anzuknüpfen, zeigt sich die Band reifer. Robert Smith verarbeitet persönliche Verluste, etwa im Song «I Can Never Say Goodbye», der vom Tod seines Bruders handelt. Musikalisch erinnert das Album an die düstere Schönheit von «Disintegration» und «Bloodflowers», bleibt aber zurückhaltend. Besonders die Eröffnung «Alone» und der abschliessende «Endsong» spiegeln das zentrale Thema der Einsamkeit und Vergänglichkeit wider. Ein Werk voller Weisheit und Ruhe, das die Band in einer reifen Phase zeigt, weit entfernt von der Jugendlichkeit der frühen Tage. Mein persönlicher Favorit ist «All I Ever Am», da schlägt mein Goth-Herz am wildesten.
Anspieltipp: «All I Ever Am».
Nik Petronijevic singt bei ANGER MGMT und promotet neuerdings die Shows im Gaswerk.











