Gut, könnte man sagen, vielleicht spricht da unverarbeiteter Frust aus mir, übers Aufwachsen in einem Haushalt ohne TV, und das in der goldenen MTV-Ära. Das schönere Argument wäre aber, dass gute Musik allein mehr als genug starke Bilder zu evozieren vermag. Zum Beispiel diejenige der Bieler Band Puts Marie, deren neues Album «Pigeons, Politicians & Pin-Ups During the Endtime of Mankind» gleich im Titel Material fürs Kopfkino mitliefert. Dieselbe Band hat übrigens vor sechs Jahren zum Song «Catalan Heat» das einzige Musikvideo gedreht, das ich so wirklich mag. Diejenigen vom neuen Album werde ich mir aber trotzdem nicht anschauen.
Anspieltipp:«Bird Breeding Man».
Matthias Menzi hat mal innert drei Tagen die dänische Musikerin Puce Mary und ein Puts-Marie-Nebenprojekt ins Kraftfeld gebucht.











