Friends

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Irgendeinen Link hab ich angeklickt und White Lies waren einfach da. Zägg. Sound. Ich wusste nichts über die Band, hatte kein Bild vor Augen, bin einfach in dieses Album reingeraten und seither nicht mehr davon losgekommen. Und langsam beschleicht mich das Gefühl, dass es mit jedem Mal Hören noch besser wird.

Trotz der Lebendigkeit in der Musik stimmen mich ihre Songs melancholisch. Sie lassen einen mit dem Gefühl alleine, etwas versäumt zu haben, irgendwo zwischen Sehnsucht und Nie-Ankommen. Ohne die Band je gesehen zu haben, lässt sich nur schwer erraten, dass diese Musik im letzten Jahr entstanden sein soll. Aufschluss darüber gibt einzig die glatte Produktion – der Rest glitzert in einer zeitlosen Kombination von ausgeklügelten Synthsounds und einem dynamischen Live-Feeling.

Anspieltipp: «Summer Didn’t Change a Thing»,

«Hold Back your Love».

 

Rosanna Zünd macht Film- und Theatermusik und spielt bei Croque Monsieur.

Album: Dinos Not Dead
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Album: Gib de Code ii!
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Hör mal

Der Spätherbst ist feucht-kühl wie immer und ich bin auf der Suche nach Musik, die mich vor dem alljährlichen Novemberloch bewahrt – wie immer.

Album: A Terrain
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Die Tage werden immer kürzer und dunkler und die Welt immer schneller und lauter.