Liebesding

Liebesding

Nichts erzählt Liebesgeschichten so schön, wie Musik es tut.

Dass das auch gänzlich ohne grosse Worte funktioniert, zeigt «Liebesding». Wassily, aka Basil Kehl, aka die eine Hälfte des Electropop-Duos Dachs, fabuliert auf seinem Erstling ganz ohne Text, nur mit verspielten Synthies und geschickt verwebten Samples. Und man hört ihm gerne zu: Wenn er von der puren Freude am Leben erzählt, vom Gefühl jugendlicher Unbesiegbarkeit. Anekdoten von Jahrmärkten, Zuckerwatte und wilden Karussell-Ritten, ein Epos von der Leichtigkeit des Seins. Und dann nimmt «Liebesding» einen ganz unverhofft in die Arme, streicht einem übers Haar und flüstert ins Ohr, dass alles gut ist – auf jeden Fall verstehe ich das so. «Liebesding» erzählt aber jeder und jedem die Geschichte, die er oder sie gerade braucht.

Anspieltipp: «Coucou» (irgendwie logisch oder?)

und «I Like to See You».

Olivia Staub ist Redaktorin und Autorin beim Coucou.

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