Mit seinem ersten Solo-Album hat er sich aber ein ganzes Stück vom groovigen Indie-Pop entfernt. Nun dominiert die langsame Akustikgitarre, oft begleitet von Bass, Synthies, Beats. Die Songtexte sind durchwegs witzig ungewohnt. Dieser Sprachwitz steht im Kontrast zu der Stimmung des Songs. Selbst die heiteren unter ihnen klingen immer noch irgendwie schwermütig – die einzige Ausnahme bildet das starke Ende des Songs «Member Zone». Vielleicht ist diese Einschätzung zu subjektiv. Um das zu überprüfen, musst du wohl selbst reinhören.
Mino Okim taucht gern in ihre eigene kleine Klangwelt ab, wenn der Alltag mal zu viel wird.
Anspieltipps: Member Zone, Party Dog










