Mal treibt synthielastiger Punk die Stimmung fast schon in die Euphorie; mal zieht kühler Wave die Gedanken Richtung Abgrund, während die Assoziationen zwischen Videospielen, Heavy Metal und den 1980er-Jahren herumgeistern. Zahlreiche gekonnt gestaltete Übergänge und Überlagerungen verleihen dem Album weitere Dimensionen und sorgen dafür, dass das Ganze trotz allem nicht aus dem Ruder läuft – und wenn, dann auf die bestmögliche Art. Was als Solo-Projekt des Frauenfelder Musikers Severin Beerli begann, ist heute als umtriebige Sechs-Personen-Liveband unterwegs – und als Live-Erlebnis ebenfalls empfehlenswert!
Anspieltipps: «Fire, Owls And Doomed Television» und «Uranium Dreams».
Mino Okim lässt sich gerne treiben, mitziehen und begeistern.










