Album: Yallah Beibe

Album: Yallah Beibe

Irgendwo zwischen Kisuaheli, Luo, Luganda und Englisch findet MC Yallah klare Worte:

«The disease of materialism is cutting deeper”, rappt sie. Gier, Korruption und Menschenopfer sind nicht nur in ihrem Heimatland Uganda Ursache für Armut und Misere. Auch wenn durch die Sprachenvielfalt der Zugang zu ihren lyrischen Botschaften verschlossen bleibt, transportiert die Rapperin diese gleichwertig auch über die Musik: Ihre Lyrics drapiert sie gekonnt um und über die 8bit-Zickzack-Beats des Berliner Produzenten Debmaster. Und als ob das eigentlich nicht schon reichen würde, holt sich MC Yallah beiläufig noch Kollaborationen mit dem Dancehall-König Ratigan Era oder Metalsänger Lord Spikeheart aufs Album.

Hanna Widmer verbringt ihr Leben irgendwo zwischen Klassenzimmer, Bandraum und Literatur.

Anspieltipp: «Baliwa»

Album: Dinos Not Dead
Album: Dinos Not Dead
Hör mal

Mit Konfettikanonen schiessen die neun Musiker*innen vom Clan des Dinos ihre Gesellschaftskritik in die Luft und verbreiten trotz schwerwiegender Inhalte positive Vibes.

Album: Gib de Code ii!
Album: Gib de Code ii!
Hör mal

Der Spätherbst ist feucht-kühl wie immer und ich bin auf der Suche nach Musik, die mich vor dem alljährlichen Novemberloch bewahrt – wie immer.

Album: A Terrain
Album: A Terrain
Hör mal

Die Tage werden immer kürzer und dunkler und die Welt immer schneller und lauter.