Wanci

Wanci

Zwei Saiteninstrumente nur reichen für Tarawangsa, die traditionelle, heilig-gesagte Musik aus Westjava:

das Jentreng, eine siebensaitige Zither, die gezupft wird und die Tarawangsa selbst, eine zweisaitige Geige, gestrichen. Im Minimalen liegt denn auch die Essenz dieses Langspielers, obwohl hier die Traditionalität moderat in Richtung La Monte Young und Konsorten aufgerollt wird. Das Duo Tarawangsawelas stammt aus dem indonesischen Bandung, der Stadt der Blumen, und musiziert sachte und emotional zugleich – als wolle es die Hörenden nicht zu sehr erregen, aber doch bewegen. Erschienen ist das Werk auf Morphine Records, dem Label des unermüdlichen Rahih Beaini, welcher die Stücke dann auch gleich selbst gemischt und arrangiert hat.

 

Andy Mösch ist Programmmacher im Kraftfeld.

The Deconstruction
Album: The Deconstruction
Hör mal

Songs wie «Not Ready Yet» hatten es mir als gefühlsduseliger Teenager schon angetan. Ich habe Eels rauf und runter gehört, ganz zum Nachteil meiner Mitbewohner.

The Much Much How How and I
Album: The Much Much How How and I
Hör mal

Der Multiinstrumentalist Cosmo Sheldrake kann seine Herkunft nicht leugnen. Die Spuren der Theater- und Filmmusik sind nicht von der Hand zu weisen, und so gelingt es ihm, was Mary Poppins einst mit…

Birds and Bones
Album: Birds and Bones
Hör mal

Das One-Woman-Orchestra mit dem Namen Fatima Dunn öffnet das Tor in eine faszinierende musikalische Welt aus Cellomelodien und einer wunderbaren Stimme.

Joseph Haydn, Piano Sonatas
Album: Joseph Haydn, Piano Sonatas
Hör mal

Es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass mir der britische Pianist Paul Lewis mit seinen Aufnahmen und Konzerten Momente beschert hat, die mein Leben verändert haben.

Mortem & Makeup
Album: Mortem & Makeup
Hör mal

Eine schöne Überraschung, wenn man realisiert, dass die sowieso schon hochgeachtete Sookee mit Lieblingsbands wie den Antilopen zusammenarbeitet und sich mit Schnipo Schranke das Label teilt.