Wie hoch die Wasser steigen

Wie hoch die Wasser steigen

«Ein Buch, das nach Meerwasser und Männerschweiss riecht», das ist der Debütroman der jungen deutschen Anja Kampmann. Ein Buch, das für den Leipziger Buchpreis nominiert war und eine ganz und gar moderne Geschichte erzählt:

die von Arbeitsnomaden auf einer Bohrplattform im Atlantik, von einem Todesfall sowie der Reise des hinterbliebenen Kumpanen Waclaw durch Europa. Dieser hinterfragt dabei sein Leben, wie er es bis hierher gelebt hat – zwischen Poznań und Sidi Ifni, zwischen der Ostseeküste und dem Golf von Mexiko. Als er seiner alten Heimat immer näher kommt, wird ihm klar, dass die Rückkehr mit dem Zurücklegen dieser Reise nicht getan ist. Anja Kampmanns distanzierte Erzählstimme ist einnehmend und dicht, präzis und lyrisch. Eine Entdeckung!

«Wie hoch die Wasser steigen» umfasst 352 Seiten und wiegt 431 Gramm.

 

Barbara Tribelhorn ist Co-Präsidentin der Literarischen Vereinigung Winterthur.

Erwachen im 21. Jahrhundert
Erwachen im 21. Jahrhundert
Lies mal

Es steht schlecht um Pathos – ursprünglich doch das wohl allgemein menschlichste Leiden bedeutend –, denn keiner getraut sich, ohne Scham und Anstand einen vom Leiden gezeichneten Text zu schreiben.

Arnold Böcklin:Die Toteninsel
Arnold Böcklin:Die Toteninsel
Lies mal

Von Arnold Böcklins Gemälde «Die Toteninsel» gibt es fünf Versionen. Fünfmal Öl auf Holz. So und nicht anders hatte es der 1827 in Basel geborene Maler gewollt. Eines davon ist verschollen und muss…

Eine literarische Reise
Eine literarische Reise
Lies mal

Sechs deutsche und sechs georgische Autor*innen reisen auf Einladung von Nino Haratischwili, der Bestsellerautorin von «Das achte Leben (Für Brilka)», durch das kleine Land am Schwarzen Meer.

Opoe
Opoe
Lies mal

Der Titel von Donat Blums Debütroman hat nichts mit einem Blasinstrument zu tun, sondern heisst auf holländisch «Oma». Um die holländische Grossmutter der Hauptfigur Donat geht es auch in «Opoe»: