Die Rote Jungfrau

Die Rote Jungfrau
Uraufführung

«Eines Tages sah sich Aurora Rodríguez veranlasst, ihre Tochter zu töten.» So beginnt diese auf einem wahren Fall basierende Geschichte, in der Täterin und Opfer von Anfang an bekannt sind.Mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters wird die Geschichte zweier aussergewöhnlicher Frauen erzählt, die bei der Umsetzung ihres Traumes von einer besseren Welt an die Schranken gesellschaftlicher Konventionen stossen und letztendlich an ihren eigenen Ansprüchen scheitern.

 

Mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters setzt erzählt das Theater Ariane diesen historischen Fall von Aurora und Hildegart Rodríguez. In bewusster Vermischung von Tatsache und Fiktion werden gesicherte Fakten und nachempfundene Dialoge in einer konzentrierten, distanzierten Erzählweise aufgehoben.

 

Eine spröde, aber atemlos spannende Geschichte zum

Thema Emanzipation und Manipulation.

 

Ein Stoff, der eine irritierende Aktualität aufweist.

 

 

Inszenierung

Die Geschichte von Aurora und Hildegart Rodríguez ist historisch belegt. Gesicherte Fakten gibt es in grosser Anzahl. Der Fall wurde mehrfach und zu verschiedenen Zeiten dokumentarisch behandelt. Nicht zuletzt existieren mehr als ein Dutzend Bücher und Broschüren sowie unzählige Zeitungsartikel von Hildegart selbst verfasst.

 

Jordi Vilardaga und die Schauspielerinnen Rachel Matter und Mona Petri gestalten in dieser Inszenierung aus authentischem Material, das sie über weite Strecken unverändert wiedergeben, eine fiktionale Kunstform.

 

 Zum Fall

Eine Frau beschliesst, ein Kind in die Welt zu setzen, das befähigt sein soll, die Menschheit – vor allem die Frauen – zu befreien. Dabei geht sie ganz rational vor: sucht einen Mann, der bereit ist, nach erfolgter Zeugung zu verschwinden. Sie findet ihn, wird schwanger, übersiedelt nach Madrid und bringt 1914 das Mädchen Hildegart zur Welt. Von Anfang an kümmert sie sich intensiv um seine Erziehung. Mit vierzehn Jahren macht Hildegart das Abitur, mit siebzehn schliesst sie das Studium der Rechte ab. Als aktive Sozialistin und Gewerkschafterin greift sie ins politische Leben ein, als entschiedene Verfechterin der Rechte der Frau kämpft sie in Vorträgen und Büchern für deren Gleichberechtigung. Als sie scheinbar daran ist, die hohen von ihrer Mutter in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen, kommt sie mit achtzehn Jahren durch deren Hand zu Tode.

Regie Jordi Vilardaga

Spiel Rachel Matter und Mona Petri

Mitarbeit Antonio da Silva

Kostümherstellung Karin Eigenheer

Maske Satomi Rüegsegger

Fotos Regina Jäger

Öffentlichkeitsarbeit Marie-Louise Michel

Produktionsassistenz Astrid Wittinghofer

Gestaltung Plakat/Flyer Gabi Huber

Reservationen:

079 240 76 68 oder info@theater-ariane.ch

Da die Anzahl der Plätze im exklusiven Rahmen des Zimmer-Theaters sehr beschränkt ist, wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

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Theater

Fr 21. Feb 20:00 Uhr

Eintritt Eintritt CHF 36.–
applaus!-Karte,Legi CHF 18.–

Adresse

Zimmer-Theater Ariane
Schaffhauserstrasse 44
8400 Winterthur

Sa 29. Feb

Wiener Dog

Wiener Dog

Film

18:00 Uhr, CHF 16/13
Kino Cameo Winterthur

The Orgzeptor

The Orgzeptor

Konzert

20:00 - 22:00 Uhr
Läbesruum – Kulturkoller Winterthur

So 1. März

Kauwboy

Kauwboy

Film

11:00 Uhr, CHF 16/13
Kino Cameo Winterthur

 Trio Artra

Trio Artra

Konzert

17:00 Uhr
Zimmer-Theater Ariane Winterthur

Mo 2. März

Camille

Camille

Film

20:15 Uhr, CHF 16/13
Kino Cameo Winterthur

Di 3. März

Mi 4. März

Do 5. März

La vérité

La vérité

Film

18:00 Uhr, CHF 16/13
Kino Cameo Winterthur

Fr 6. März

Baklava

Baklava

Konzert

20:00 Uhr
Dimensione Bistro Bar Café Winterthur

Bitte wenden

Bitte wenden

Theater

20:15 Uhr, CHF 30/10
Theater am Gleis Winterthur

Camille

Camille

Film

12:15 Uhr, CHF 16/13
Kino Cameo Winterthur

Steibi FM

Steibi FM

Party

23:00 - 04:00 Uhr, CHF 10/5
Albani Music Club Winterthur

Sa 7. März

Wargirl (US)

Wargirl (US)

Konzert

21:00 - 23:00 Uhr, CHF 20/15
Albani Music Club Winterthur

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Party

23:00 - 04:00 Uhr, CHF 15/10
Albani Music Club Winterthur